Abd-ru-shin

Oskar Ernst Bernhardt

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de:stimme:heft_6:fragen_-_beantwortungen

Fragen-Beantwortungen.

durch Abd-ru-shin


Frage

Ich kenne die Geschichte der Inkas, der „Sonnensöhne“. Diese waren gutmütig und fanden doch ein so schreckliches Ende durch den berüchtigten Pizarro. Haftete diesem Volke ein so schweres Karma an, daß sie es nicht bei ihrer Reinheit und Kindlichkeit symbolisch hätten ablösen können? Wie ist bei ihrem harmlosen Leben das über sie hereingebrochene Gräßliche zu erklären?

Antwort

Sehr einfach! Mit der Harmlosigkeit, in der die Inkas lebten, wären sie zum Stillstand gekommen! Sie fühlten sich dabei wohl und hatten keinen Drang, sich aus freien Stücken heraus weiter zu entwickeln.

Sie lebten wie harmlose Lämmer dahin. Es befanden sich auf der Erde aber auch noch andere Menschen, die sich bereits dem unheilvollen Einflusse der Verstandesherrschaft hingegeben hatten und dadurch Wölfen glichen. Bekanntlich können aber Lämmer unter Wölfen nicht ungeschoren leben.

Außerdem muß der Fragesteller sich darüber klar sein, daß nicht alles Ungemach Folgen eines vorhandenen Karmas sein können; denn auch das Karma mußte doch einmal einen Anfang haben.

Jeder Leser meiner Botschaft weiß, daß sich auch heute noch neben dem laufenden Karma jede Stunde nicht nur Karmafäden lösen, sondern auch stets neue knüpfen.

So knüpften diese übelwollenden Menschen, welche die Inkas überfielen, ein neues Karma, während den Inkas dabei trotz des irdischen Ungemaches Nutzen entstand; denn sie wurden wach, um geistig und irdisch sich weiter zu entwickeln!

Aus diesem Vorgang kann die Menschheit wieder lernen, daß es der Menschen Pflicht ist, immer wach zu sein. Geistig und irdisch. Der Erdenmensch kann geistig noch so hoch stehen, noch so gut im Lichte leben, ist er dabei nicht gleichzeitig auch irdisch wach, vergißt er seine irdische Umgebung, in der er doch zu leben hat als Erdenmensch, will er sie nicht beachten, sondern hier auf Erden nur dem Geiste leben, so wird und muß er Schaden leiden, da er dann den übelwollenden Nebenmenschen freien Lauf gewährt. Er läßt also die Schwächen seiner Nebenmenschen und deren Fehler wachsen und gibt ihnen sogar noch Gelegenheit, sich darin auszutoben. Das ist falsch!

Ich habe auch in der Botschaft ausdrücklich darauf hingewiesen, daß auf Erden das Irdische mit dem Geistigen Hand in Hand zu gehen hat.

Wachsein ist die beste Verteidigung und der schärfste Kampf!

Das ist für jeden Erdenmenschen wichtig.

Im Wachsein kann schon vieles Üebel abgewendet werden, bevor es noch zum Angriff kommt. Das ist der rechte Kampf, wie er im Sinne des Gotteswillens verlangt wird. So sollen alle kämpfen: im und durch das unentwegte Wachsein!

Frage

Es ist mir aufgefallen, daß gerade gegen Abd-ru-shin mit einer Gehässigkeit immer wieder neue Angriffe versucht werden, deren Art und Weise eigentlich abstoßend wirken muß auf gesittete und denkende Menschen. Ich erfuhr dies nicht nur von verschiedenen Sekten, sondern mußte dies nun auch bei Kirchen sehen.

Mir gibt das deshalb viel zu denken, weil solche Handlungen eigentlich das Gegenteil von einem christlich vorbildlichen Leben zeigen, wie man es von allen unmittelbar zu einer Kirche gehörenden und in ihr dienenden Menschen erwarten und fordern müßte, wenn man an die Echtheit von deren Worten und Lehren glauben soll.

Im Sinne des Gottessohnes Jesus ist es auf keinen Fall, worauf doch die christlichen Kirchen aufgebaut sind, so viel steht fest für jeden Christen, der es ernst mit seinem Christentume meint. Wie ist es zu verstehen, daß diese Dinge vorkommen, die doch durch ihre Art den ganzen Grundbau erschüttern müssen? Oder denke ich darin irgendwie falsch?

Antwort

In dieser Frage liegt ja schon die Antwort deutlich genug. Es ist ganz folgerichtig gedacht und bedarf keiner weiteren Erklärungen. Es sind in der ganzen Weltgeschichte nachweisbar immer nur Vertreter der jeweils herrschenden Religionen gewesen, die gegen Wahrheitssuchende und Lichtbringer gekämpft haben, sobald diese über die Grenzen der gegebenen Religionsvorschriften hinausgingen, um der Wahrheit näher zu kommen.

Diesen weltgeschichtlichen Beweisen kann niemand widersprechen und es ging ja dem Gottessohne Jesus selbst nicht anders, das ist allgemein bekannt. Wenn er heute wiederkommen würde, so erginge es ihm wieder genau so, nur den jetzigen Verhältnissen angepaßt. Das haben sogar Geistliche mehr als einmal in voller Ehrlichkeit von der Kanzel gekündet, und es wird wohl auch ein jeder Mensch, der die Menschen und ihr Gebaren kennt, nichts anderes erwarten.

Die Art solcher Angriffe aber, gleichviel ob diese heimlich oder offen erfolgen, kann immer nur die betreffenden Personen, von denen es ausgeht, kennzeichnen, die ja auch den Gottgesetzen gegenüber verantwortlich bleiben, welche sich selbsttätig auf jeden Fall zuletzt gegen sie auswirken müssen. Die ausführenden Personen allein kennzeichnet die Art und Weise, und drückt ihnen einen entsprechenden Stempel auf. Der Fragende soll damit aber nicht die Kirchen selbst als Ganzes belasten.

de/stimme/heft_6/fragen_-_beantwortungen.txt · Zuletzt geändert: 2020/11/17 23:31 von Marek Ištvánek