Abd-ru-shin

Oskar Ernst Bernhardt

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de:stimme:heft_5:offnet_auge_und_ohr_damit_tropfen_des_lichtes_guten_boden_finden

Öffnet Auge und Ohr, damit Tropfen des Lichtes guten Boden finden.

Der Mensch liefert die Fäden, aus denen im unermüdlichen Webstuhle des Seins der Mantel gefertigt wird, den er zu tragen hat.


Verstand ist das höchste Irdische und soll das Steuer sein durch das Erdenleben, während die treibende Kraft die Empfindung ist, die der geistigen Welt entstammt. Der Boden des Verstandes ist also der Körper, der Boden der Empfindung aber ist der Geist.


Der Mensch, der sich seinem Verstande völlig unterwirft, unterwirft sich damit auch vollkommen den Beschränkungen des Verstandes, der als Produkt des grobstofflichen Gehirnes fest an Raum und Zeit gebunden ist. Somit kettet sich der Mensch dann ganz nur an das Grobstoffliche.


Wahrhafte Liebe wird nicht darauf sehen, was dem anderen gefällt, was diesem angenehm ist und Freude bereitet, sondern sie wird sich nur darnach richten, was dem anderen nützt! Gleichviel, ob es dem anderen Freude bereitet oder nicht. Das ist wahres Lieben und Dienen.


Von Millionen Menschen sind nur wenige, die sich die Wahrheit sagen lassen wollen. Die meisten sind in einem Riesenkranze kleiner Irrtümer verstrickt, die sie den Weg daraus zu schlichter Wahrheit nicht mehr finden lassen.


Jeder innerlich freie Mensch wird eine Sache oder Lehre immer darnach bewerten, was sie bringt, nicht wer sie bringt. Das Letztere ist ein Armutszeugnis für den Prüfenden, wie es nicht größer sein kann. Gold ist Gold, ob es ein Fürst in der Hand hat oder ein Bettler.


Ihr vermögt das Dies- und Jenseits der Erde zu vergiften durch Euer Wünschen, Denken und Wollen, oder auch reinigend emporzuheben, dem Lichte zu. Deshalb werdet Lenker des Geschickes, das nach oben führt, durch Reinheit Euerer Gedanken!

Abd-ru-shin.

de/stimme/heft_5/offnet_auge_und_ohr_damit_tropfen_des_lichtes_guten_boden_finden.txt · Zuletzt geändert: 2020/11/16 23:52 von Marek Ištvánek