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de:ruf:heft_8-9:die_schwerkraft_im_geistigen_und_materiellen_geschehen

Die Schwerkraft im geistigen und materiellen Geschehen.

Von Dr. Kurt Illig, Berlin

Wir haben bei dem vorigen Vortrage 1) gesehen, wie wir uns Ursprung und Wesen der Kraft erklären müssen. Maßgebend für die richtige Erfassung dieser Vorgänge für das Geschehen in unserer grobstofflichen Welt ist die Erkenntnis, daß es nur eine einzige Kraft gibt, und daß lediglich die Richtung dieser Kraft bestimmend ist für die jeweilige wahrnehmbare Energieform. Wir haben also erkannt, daß aus der Fein-stofflichkeit heraus die Kraft, die zu uns auf diese Erde strömt, von uns in Form der elektrischen Erscheinungen wahrgenommen werden kann, während sie die grobstoffliche Erde als Tiefstpunkt des gesamten Gesche-hens, zurückkehrend in die Feinstofflichkeit in Form der Wärmeenergie, verläßt.

Die einfachste Form, in der wir die Kraft wahrnehmen können, ist der Druck, den ein grobstofflicher Körper auf seine Unterlage ausübt. Den zahlenmäßigen Ausdruck dieses Druckes nennen wir das Gewicht des Körpers.

Warum nun drückt ein grobstofflicher Körper auf seine Unterlage? Der Physiker suchte die Erklärung darin, daß er diesen Druck der Anziehungskraft der Erde zuschreibt, den dieselbe auf alle grobstofflichen Körper, welche sich in ihrer unmittelbaren Nähe befinden, ausübt. Er konnte also ebensowenig, wie er bisher Wesen und Herkunft der Kraft eindeutig definieren konnte, auch bei der Beschreibung und der Beob-achtung der Schwerkraft nur die Wirkungen erfassen und zahlenmäßig festlegen. Warum jedoch diese Schwerkraft vorhanden ist oder entsteht, und welche Ursachen für ihr Vorhandensein maßgebend sind, konnte bislang nicht beantwortet werden, weil es der Physiker ablehnte, diese Vorgänge mit den sogenannten überirdischen Erscheinungen, d. h. kurz gesagt, mit dem absoluten geistigen Geschehen in Zusammenhang zu bringen.

Wieder muß ich auf die alles umfassende Lehre Abdruschin’s hinwei-sen, da sie uns die Augen öffnet über alle jene von uns nicht mehr wahrnehmbaren Vorgänge im Geschehen; bei denen wir ja bereits in früheren Vorträgen erkennen mußten, daß sie mit der bisher vom mathematisch arbeitenden Physiker eindeutig erkannten Gesetzmäßigkeit im materiellen Geschehen vollkommen übereinstimmen. Dies kann uns Be-weis genug sein, daß diese weit über den exakt mathematisch naturwissen-schaftlichen Erkenntnissen stehende Lehre Abdruschin’s ohne weiteres den Boden ebnet, um auch allen Naturwissenschaftlern über das bisher Erkannte hinaus, Erkenntnisse im exakten Geschehen gesetzmäßig zugän-glich zu machen.

Abdruschin deutete in einer Fragenbeantwortung 2) bereits kurz übersichtlich an, wie aus der Urschöpfung heraus die Kraft als Ausstrah-lung des urgeschaffenen Geistigen weiter vor- bezw. hinabdringt zu den nächsten Stufen des Geschehens. Bei diesem Vordringen wirkt diese Ur-kraft anziehend auf die Teilchen der jeweiligen Art einer Geschehensstufe, diese Teilchen damit zusammenballend und verdichtend. Es besteht also eine Art Affinität zwischen dieser, von einer höheren Stufe einströmenden Kraft und den erwähnten Teilchen.

Gehen wir in der Entwicklungsgeschichte der Erde einige Millionen Jahre zurück, so wissen wir, daß diese Erde ursprünglich in glühend-flüssigem Zustande gewesen sein muß. Die Geologen und Archäologen haben Hand in Hand mit den Astronomen weiterhin die Hypothese aufgestellt, daß dieser feuerflüssige Erdkörper ursprünglich mit der Sonne eine Einheit gebildet haben muß und von dieser infolge ihrer Rotations-bewegung eines Tages abgeschleudert wurde. Dringen wir weiter vor in den Kosmos, so finden wir viel feiner aufgebaute Materie zum Beispiel in der Milchstraße, und wir können uns wohl unschwer vorstellen, daß ursprünglich, d. h. nachdem einmal Grobstoffliches durch irgendeinen später noch zu erfassenden Vorgang geschaffen war, dieses Grobstoffliche feinst verteilt im gesamten All gewissermaßen schwebte. Es müssen daher Einflüsse, welche über diesem Grobstofflichen ihren Ursprung haben, maßgebend gewesen sein, um ein Zusammenballen, ein Dichterwerden dieser grobstofflichen Teilchen herbeizuführen.

Ziehen wir das Bild, das uns Abdruschin gegeben hat, zum Vergleich heran, so muß also die von einer höheren Stufe des Geschehens einströ-mende Kraft die kleinen grobstofflichen Teilchen zu größeren Einzel-komplexen auf dem Wege der Anziehung vereinigt haben. Weitere, noch größere Komplexe haben sich schließlich bei weiterem Einströmen von Kraft zu großen Komplexen vereint und so fort. Aus dem gasförmigen wurde so allmählich bei Abkühlung der flüssige Aggregatzustand und aus diesem bei weiterer Abkühlung der feste Aggregatzustand, wie zum Bei-spiel unsere Erde. Es muß dies noch etwas weitergehend erklärt werden.

Wie im vorigen Vortrage betont, fließt die in die Grobstofflichkeit als elektrische Energie eingeströmte Kraft in Form von Wärme bei - 273°, dem absoluten Nullpunkt, in die Feinstofflichkeit zurück. Da zwischen den einzelnen grobstofflichen Partikeln bezw. deren Konglomeraten der sogenannte Äther, d. h. eine Zone von - 273° immer vorhanden gewesen sein muß, ist daher der Vorgang der Abkühlung ein vollkommen natür-licher und demnach gesetzmäßig gewollter. Der feuerflüssige Aggregat-zustand wiederum unterliegt, da er sich in rotierender Bewegung befindet, den Gesetzen der Zentrifugal- und Zentripetalkraft, sodaß sich also nur aus diesem Zustande heraus durch Abschleuderung die große Masse der Gestirne aus einem großen Urgestirn heraus erklären läßt.

Es könnte entgegengehalten werden, daß im gasförmigen, ursprüngli-chen Aggregatzustand grobstofflicher Materie die Voraussetzungen für eine Abkühlung infolge der feinen Verteilung und Vermischung von grobstofflichen Molekülen und dazwischen liegendem Äther die denkbar günstigsten wären. Dem ist jedoch entgegenzusetzen, daß eben im damaligen, Zustand die Kraft als vorwärtstreibende Bewegung noch gar nicht bis zur Grobstofflichkeit vorgedrungen war. Die logische Folge ist, daß dieselbe auch nicht in Form von Wärme aus der Grobstofflichkeit nach der Feinstofflichkeit zurückströmen konnte, denn nach dem grundlegen-den Gesetz von der Erhaltung der Energie kann nur dort Kraft oder Energie in irgendeiner Form, in diesem Falle in Form von Wärme, abströ-men, wo vorher Kraft in anderer Form vorhanden war.

Dies allein ist schon Beweis genug, daß erst die Einströmung der aus dem Ursprünglichen vorgedrungenen Kraft Bewegung in die grobstoffliche Materie brachte und hiermit gleichzeitig durch die Anziehung, welche die Kraft auf die grobstofflichen, gasförmigen Teilchen ausübte, die Zusam-menballung ihren Anfang nahm, und gleichzeitig durch Abströmen der Kraft in Form von Wärme nach der Feinstofflichkeit, aus dem gasförmigen allmählich flüssiger Aggregatzustand wurde.

Vor allem diesen muß natürlich die Entstehung grobstofflicher Ma-terie aus feinstofflicher Materie gelegen haben. Es wird jedoch Aufgabe weiterer Betrachtungen sein, hierüber ausführlichere Untersuchungen anzustellen. Es soll daher für die vorliegende Betrachtung die Vorausset-zung gemacht werden, daß grobstoffliche Materie in gasförmigem Aggre-gatzustande bereits vorhanden war.

Ein jeder Physiker weiß, daß jedes Gas, welches in einem bestimmten Raum eingeschlossen ist, diesen Raum allseitig gleichmäßig erfüllt. Bringen wir an irgendeiner bestimmten Stelle ein zweites, von dem ersten unterschiedliches Gas ein, so werden sich beide Gase bereits nach ver-hältnismäßig kurzer Zeit vollkommen miteinander vermischt haben. Wir nennen dies die Diffusion zweier Gase ineinander. Weiter wissen wir, daß wir viele Stoffe oder chemische Verbindungen vernebeln können. Es handelt sich hierbei um winzig kleine Flüssigkeitströpfchen, welche so klein und leicht sind, daß sie noch beinahe dem gasförmigen Aggregat-zustand gleichzusetzen sind.

Vor ca. 20 Jahren wurde von einem Engländer der Vorschlag gemacht, den Londoner Nebel dadurch zu bekämpfen, daß man blanke Kupferdrähte über den Häusern und in den Straßen Londons ausspannte und durch diese Drähte Hochspannung schickte. Dieser Erfinder hatte nämlich beobachtet, daß sich der Nebel, sobald Hochspannung durch solche Drähte läuft, enger um diese Drähte verdichtet und in den dazwischen liegenden Zonen die Nebelmenge verschwindet. Diese bald vergessene Erfindung wurde später von dem Amerikaner Cotrell neu aufgegriffen und benutzt, um aus Rauchgasen oder belästigenden Dämpfen die feinst verteilten Partikelchen an Hochspannungselektroden abzuscheiden. Heute ist diese Erfindung im größten technischen Ausmaße durchgebildet und erprobt.

Was lehrt uns dieser Vorgang? Er sagt ganz eindeutig aus, daß in dem Augenblick, in dem wir auf bestimmten Wegen die Kraft in Form elektri-scher, hochgespannter Energie leiten, die dazwischen liegenden gasförmi-gen oder beinahe gasförmigen grobstofflichen Teilchen von dieser Kraft wie von einem Magneten angezogen werden. Noch mehr, wir können weiter beobachten, daß eine Zusammenballung der Teilchen zu größeren Komplexen und Aggregaten stattfindet und dieselben schließlich, wenn nicht unmittelbar selbst, so doch durch leisestes Klopfen an diesen Drähten bezw. Elektronen zu Boden fallen. Wir sehen also hier in grobstofflicher Welt das gleiche, was uns Abdruschin in seiner zitierten Fragenbe-antwortung über die Anziehung, welche die von der Urschöpfung in die verschiedenen Stufen einströmende Kraft auf die Teilchen der jeweiligen Beschaffenheit der Geschehensstufe ausübt, mitteilt.

Es wurde vorher von Gasen und deren Diffusionsvermögen gespro-chen. Wir wissen, daß irgendein chemisch wohl definierter Körper im gasförmigen Zustand einen viel größeren Raum einnimmt, als im festen oder flüssigen Zustand. Es ist eine Lockerung der Moleküle voneinander eingetreten. Der Körper ist nicht mehr so dicht wie in der flüssigen oder festen Form. Weiter beobachten wir, daß das Gas einen Druck nicht mehr auf die Unterlage ausübt, sondern nach allen Seiten und wenn es eingeschlossen ist, auf sämtliche Teile des ihn einschließenden Gefäßes und zwar gleichmäßig.

Warum ist dies so?

Legen wir wieder die im vorigen Aufsatz festgelegten Betrachtungen über Ursprung und Wesen der Kraft dieser Betrachtung zugrunde, so ergibt sich folgendes:

Wenn wir einen Körper aus dem festen in den flüssigen und darüber hinaus in den gasförmigen Zustand überführen wollen, müssen wir ihm Wärme zuführen und zwar in ganz erheblichem Maße.

Wir machen also das Umgekehrte, als es das natürliche Geschehen vormacht. Wir führen Wärme zu, d. h. also wir wirken der von oben aus der Feinstofflichkeit einströmenden Kraft entgegen. Damit muß aber auch das Umgekehrte eintreten, als wir es vorher z. B. bei dem Cotrell’schen Verfah-ren gesehen haben. Es müssen die vorher dichten, zu Konglomeraten zusammengeschlossenen grobstofflichen Teilchen wieder verfeinert und auseinandergetrieben werden. Wir wirken mit dieser Arbeitsweise gleich-zeitig der Schwerkraft entgegen, denn wenn wir, wie dies seinerzeit Mongolfier zuerst tat, einen Papierballon mit heißer Luft füllen bezw. die in demselben vorhandene Luft durch Unterlegung eines Feuers so weit erhitzen, daß die Moleküle immer weiter auseinandergetrieben werden und damit das Gas verdünnt wird, steigt schließlich der Ballon in die Luft, d. h. er entfernt sich von der Erdoberfläche weg und wird erst wieder zurückkehren, d. h. hinunterfallen, wenn die Luft sich im Innenraum des Ballons so weit abkühlt hat, daß sie wieder ungefähr die gleiche Dichte wie die außen befindliche Luft besitzt Wir sehen hierbei gleichzeitig den ursächlichen Zusammenhang zwischen Schwerkraft und Dichte.

Fassen wir nun unsere Betrachtungen zusammen, so ergibt sich fol-gendes Bild:

Die aus der Feinstofflichkeit in die Grobstofflichkeit einströmende Kraft verdichtet durch die von ihr ausgehende Anziehungskraft die dadurch angezogene fein verteilte grobstoffliche Materie. Wir wissen weiter aus früheren Betrachtungen, daß die positive Ladung immer an die Masse gebunden ist, d. h. also daß wir sie als Funktion der grobstofflichen Masse bezeichnen könnten. Wir haben daraus weiter den Schluß gezogen, daß die negativen Elektronen mit der positiven Ladung eine Einheit bilden. Wir können dieses Bild jetzt weiter bauen und den weiteren Schluß ziehen, daß die aus der Feinstofflichkeit kommende Elektrizität in Form der negativ erscheinenden Elektronen zu der Masse hinströmt. In Wirklichkeit verhält es sich so, daß diese elektrische Kraft, welche ja aus einer höheren Geschehensstufe kommt, anziehend auf die grobstoffliche Masse bei ihrem Eintritt in die Grobstofflichkeit wirkt. Da jedoch die uns sichtbare, bereits durch die vorhergehend geschilderte Krafteinströmung verdichtete grob-stoffliche Masse infolge ihrer Schwere nicht zu dieser Kraftströmung gezogen werden kann, übt die Kraft in Form elektrischer Energie so lange Anziehung auf die grobstoffliche Masse aus und geht gleichzeitig hierbei ihren Weg in Richtung auf die grobstoffliche Masse, bis sie sich mit derselben vereinigt hat. Es sind also diese Vorgänge nach dem Gesetz der Gleichart so zu erklären, wie es von Abdruschin in seiner Lehre mehrfach erläutert wurde, d. h. die Stofflichkeit kann verschieden sein, aber die Art ist dieselbe, und beide üben aufeinander Anziehung aus, um sich zu einer Einheit als Produkt zu ergänzen. Da jedoch das Geschehen von der obersten Stufe bis zur tiefsten Stufe, d. h. der Grobstofflichkeit entwickelt wurde und nicht umgekehrt, muß daher auch die Anziehung von der aus der Feinstofflichkeit hervortretenden Kraft auf die Grobstofflichkeit ausgeübt werden und nicht umgekehrt, wie es bisher von den Physikern angenommen wurde.

Es ist daher auch sehr einfach zu verstehen, daß die Erde, betrachtet als eine einzige, sehr große Masse, scheinbar auf alle einzelnen kleinen Masseteilchen anziehend wirkt und demnach die sichtbare Wirkung der Schwerkraft erzeugt. In Wirklichkeit muß jedoch zur größten Masse, also zur Erde, die gesamte in diesen Bereich einströmende Kraft einmal hinströmen, sodaß auch alle kleinen Masseteilchen, in die sie schon vorher eingedrungen ist, letztenendes zur Gesamtmasse hingebracht werden müssen. Dies ist so zu verstehen, daß, natürlich ein größerer Masseteil mehr Einheiten für die Anziehungskraft darstellt, als ein kleiner Masseteil, und eben diese Einheit wurde bisher allgemein mit positiver Ladung bezeichnet. Es muß demnach die Kraft, wenn sie auf ihrem Wege zuerst auf einzelne kleine Masseteilchen trifft, diese im Weiterströmen zu dem größeren und schließlich zum größten Masseteil mitreißen oder praktisch ausgedrückt, herabdrücken.

Um es zu wiederholen, läßt sich für die Schwerkraft demnach die Erklärung geben, daß sie zustande kommt durch das Einströmen der aus der Feinstofflichkeit kommenden Kraft in die Grobstofflichkeit und die dadurch bewirkte Zusammenballung und Verdichtung der grobstofflichen Masseteilchen, welche hierdurch herabsinken müssen. Da wir weiter wissen, daß die Kraft in der elektrischen Energieform aus der Feinstoffli-chkeit in die Grobstofflichkeit dringt, d. h. also vom Feinstofflichsten zum Grobstofflichen Richtung nimmt, müssen auch alle zwischen Grobstoffli-chem und Feinstofflichem liegenden Masseteilchen entsprechend ihrer verschiedenen Größe zu dem Grobstofflichen hingedrängt werden. Es ist also die Richtung der von uns sichtbar wahrgenommenen Wirkung der Schwerkraft, d. h. das Herabfallen oder Herabdrücken auf die Erde, der Ausdruck der Richtung; welche die Kraft bei ihrem Vordringen in die Grobstofflichkeit einschlägt. Wie dies im einzelnen aufzufassen ist, kann erst in späteren Erörterungen näher dargelegt werden, da hierzu viel weitergehende Begriffe über Raum und Zeit untersucht werden müssen.

Daß diese Auffassung richtig ist, sagt das einfache Gesetz, daß im absoluten, d. h. im luftleeren Raum alle Masseteilchen, gleichgiltig, welche Größe und welche Dichte sie besitzen, mit gleicher Geschwindigkeit und Beschleunigung auf die Erde fallen. Es muß also immer dieselbe Strö-mungsgeschwindigkeit für den Impuls dieser Teilchen in Richtung Erde vorhanden sein, wie dies ja bei dem Gesamtbild der Einheit des Geschehens nicht anders möglich sein kann. Da wir aber vorher davon gesprochen haben, daß es eben das Einströmen der Kraft aus der Feinstofflichkeit in elektrischer Energieform ist, handelt es sich eben immer wieder um die einheitliche Strömungsgeschwindigkeit dieser aus der Feinstofflichkeit kommenden Kraft.

Wir können daher Schwerkraft so formulieren, daß wir sie als ein Zusammenwirken von Kraft und Gleichart (Anziehungskraft zwischen zwei sich zu einer Einheit ergänzenden Teilen) nach den Begriffen der in der Gralslehre Abdruschin’s aufgestellten Gesetzmäßigkeit des absoluten Geschehens erklären, wobei noch der Begriff der Richtung, wie sie im absoluten Geschehen einheitlich festgelegt ist, d. h. vom Ursprung des Geschehens bis herab zur Grobstofflichkeit als wichtige Komponente hinzutritt.

Woher nun die grobstoffliche Materie als solche ihren Ursprung genommen hat, soll im nächsten Aufsatz behandelt werden.

2)
Vgl. Fragenbeantwortung „Was ist Energie? Und was ist Schwerkraft?“ „Der Ruf“ 1. Jahrg., Heft 5, 6, 7, Seite 277 ff. (1927).
de/ruf/heft_8-9/die_schwerkraft_im_geistigen_und_materiellen_geschehen.txt · Zuletzt geändert: 2020/09/15 21:17 von Marek Ištvánek