de:gralsbotschaft:1931:schopfungsentwicklung
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| de:gralsbotschaft:1931:schopfungsentwicklung | 2021/01/09 02:41 | current – Marek Ištvánek | cs:poselstvi_gralu:1931:plamen:vyvoj_stvoreni | 2021/03/21 20:37 | current – vytvořeno Marek Ištvánek | ||
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| - | Schon einmal habe ich darauf hingewiesen, daß die schriftlich niedergelegten Schöpfungsgeschichten nicht irdisch aufgefaßt werden dürfen. Auch die Schöpfungsgeschichte in der Bibel betrifft nicht die Erde. Die Schöpfung der Erde war lediglich eine natürliche Folgerung, die der durch den Schöpfer selbst vorgenommenen | + | Již jednou jsem poukázal na to, že písemně uložené dějiny stvoření se nesmí chápat pozemsky. Také dějiny stvoření v Bibli se netýkají země. Stvoření země bylo pouze přirozeným důsledkem, který vyplynul z dalšího vývoje |
| - | Es braucht das „Wort“ in der Schrift nicht verändert zu werden, um der Wahrheit des Geschehens näher zu kommen. Im Gegenteil, das Wort der Schöpfungsgeschichte gibt viel deutlicher diese Wahrheit wieder als alle lückenhaften und falschen Annahmen. Nur die irrigen Auslegungen führten das Nichtverstehenkönnen so vieler Menschen herbei. | + | Nemusí být měněno |
| - | Diese empfinden ganz richtig den Fehler, der damit gemacht wird, daß man das in der Bibel genannte Paradies unbedingt auf die vom Göttlichen so weit entfernte grobstoffliche Erde legen wollte. Es ist doch schließlich nicht so unbekannt, daß die Bibel in erster Linie ein //geistiges// Buch ist. Sie gibt Aufklärung über //geistige// Vorgänge, zu denen Menschen nur dort genannt werden, wo sie unmittelbar in Beziehung zur Verdeutlichung dieser geistigen Dinge stehen, diese erläutern. | + | Pociťují zcela správně chybu, která se dělá tím, že je snaha v Bibli uvedený ráj položit bezpodmínečně na hrubohmotnou zemi, tak velmi vzdálenou od Božského. Není přece nakonec žádným tajemstvím, že Bible je v první řadě knihou |
| - | Schließlich ist es auch für den Menschenverstand verständlich, weil natürlich, wenn die in der Bibel niedergelegte Schöpfungsschilderung | + | Nakonec je to srozumitelné i pro lidský rozum, protože je přirozené, když v Bibli uložené líčení stvoření se //netýká// od Stvořitele tak vzdálené země. Málokdo si troufá popírat skutečnost, že toto bezprostřední a jako //prvotně// označené Boží stvoření lze hledat také jen v Jeho nejbližší blízkosti, protože přece vyšlo jako //první// od samotného Stvořitele a tím s Ním //musí// stát v užší souvislosti. Nikdo, kdo klidně a jasně přemýšlí, |
| - | Von einem Paradiese | + | O ráji //na zemi// nemohlo být proto řeči. Co Bůh osobně stvořil, jak to výslovně stojí v historii stvoření, zůstává s Ním samozřejmě také //bezprostředně// spojeno a muselo být jen v Jeho nejbližší blízkosti. Právě tak snadno vysvětlitelný a přirozený je závěr, že všechno stvořené nebo vzešlé v tak velké blízkosti Stvořitele zůstává také nejpodobnější Jeho vlastní dokonalosti. A //to// je jedině také ráj, věčná říše Boží! |
| - | Dieses sich aber auf der grobstofflichen Erde zu denken, muß Zweifler großziehen. Der Gedanke einer „Austreibung“ aus dem //irdischen// Paradiese, wobei die Ausgetriebenen doch immerhin auf der gleichen Erde bleiben müssen, zeigt so viel Ungesundes, ist so erkennbar und grob verirdischt, daß es fast grotesk zu nennen ist. Ein totes Bild, das den Stempel eines krampfhaft herbeigeführten Dogmas zeigt, mit dem kein vernünftiger Mensch etwas anzufangen weiß. | + | Avšak představovat si ho na hrubohmotné zemi musí vychovávat pochybovače. Myšlenka |
| - | Je weniger vollkommen, desto weiter von der Vollkommenheit entfernt. Auch die aus der Vollkommenheit heraus geschaffenen geistigen Wesen können nicht die Erdenmenschen sein, sondern müssen dieser Vollkommenheit am nächsten stehen, und deshalb die idealsten Vorbilder für die Menschen abgeben. Es sind die ewigen Geister, die niemals in die Stofflichkeit kommen, also auch nicht Erdenmenschen werden. Strahlende Idealgestalten, die Magneten gleich anziehend, aber auch stärkend auf alle Fähigkeiten der menschlichen Geistkeime und späteren bewußt gewordenen Geister einwirken. | + | Čím méně je něco dokonalé, tím je to od dokonalosti vzdálenější. Také duchovní bytosti stvořené z dokonalosti nemohou být pozemskými lidmi, nýbrž musí stát nejblíže této dokonalosti, a proto jsou ideálními vzory pro lidstvo. Jsou to věční duchové, kteří nikdy nevstupují do hmotnosti, tedy se také nestávají pozemskými lidmi. Zářící ideální postavy, které přitahují jako magnety, avšak také posilujíce působí na všechny schopnosti lidských duchovních zárodků a na duchy, kteří se stali vědomými později. |
| - | Das Paradies, das in der Bibel als solches genannt ist, darf also //nicht// mit der Erde verwechselt werden. | + | Ráj, který jako takový je zmíněn v Bibli, //nesmí// být tedy zaměňován se zemí. |
| - | Zur näheren Erklärung wird es notwendig, noch einmal ein vollständiges Bild zu geben über alles Bestehende, um es dem suchenden Menschen leichter zu machen, den Weg in das ewige Reich Gottes, das Paradies, zu finden, dem er in seinen geistigen Uranfängen entstammt. | + | K bližšímu vysvětlení je třeba podat ještě jednou úplný obraz o všem existujícím, aby se hledajícímu člověku usnadnilo nalézt cestu do věčné Boží říše, do ráje, odkud vzešel ve svém duchovním prapočátku. |
| - | Der Mensch stelle sich als Oberstes und Höchstes das Göttliche vor. Gott selbst als Ausgangspunkt alles Seienden, als Urquell alles Lebens ist in seiner unbedingten Vollkommenheit | + | Nechť si člověk představí Božské jako nejvyšší a nejušlechtilejší. Bůh sám jakožto výchozí bod veškerého bytí, jako pramen veškerého života je ve své bezpodmínečné dokonalosti |
| - | Der Gottessohn kam aber aus dem Göttlich-Wesenlosen als ein Teil, der nach seiner Hilfssendung wieder eingehen muß zum Göttlich-Wesenlosen, zum Wiedereinswerden mit dem Vater. Der Menschensohn stammt ebenfalls aus dem Göttlich-Wesenlosen, direkt von Gott. Seine Abspaltung wurde durch Verbindung mit dem Bewußt-Geistig-Wesenhaften zum Gebote des Getrenntbleibens und doch auch wiederum unmittelbar Verbundenseins mit dem Göttlich-Wesenlosen, damit er ewiglich der Mittler bleiben kann zwischen Gott und seinem Werke. Nachdem Luzifer als aus dem Göttlich-//Wesenhaften// Gekommener in seinem Wirken versagte, mußte an seiner Stelle ein Stärkerer ausgeschickt werden, der ihn fesselt und der Schöpfung hilft. Deshalb stammt der dafür bestimmte Menschensohn aus dem Göttlich-//Wesenlosen.// | + | Syn Boží však přišel z Božsky |
| - | An das Göttlich-Wesenhafte schließt sich nun //das Paradies,// das ewige Reich Gottes. Es ist in erster Linie als das Zunächststehendste das //Bewußt-Geistig-Wesenhafte,// das aus den geschaffenen ewigen geistigen Wesen, oder auch Geister genannt, besteht. Diese sind die vollendeten Idealgestalten für alles das, wonach die Menschengeister in ihrer vollkommensten Entwicklung streben können und sollen. Sie ziehen magnetartig die Aufwärtsstrebenden empor. Diese selbsttätige Verbindung macht sich den Suchenden und Aufwärtsstrebenden fühlbar in einer oft unerklärlichen Sehnsucht, die ihnen den Drang nach Suchen und Aufwärtsstreben eingibt. | + | K Božsky |
| - | Es sind die Geister, die niemals in die Stofflichkeit geboren wurden, die Gott selbst, der Urquell alles Seins und Lebens, als erste Reingeistige schuf, die also seiner eigenen Vollkommenheit auch am nächsten kommen. //Sie// sind es auch, die wirklich | + | Jsou to duchové, kteří se nikdy nezrodili ve hmotnosti a jsou samotným Bohem, prapůvodem veškerého bytí a života, stvořeni jako první, čistě duchovní, kteří jsou tedy Jeho vlastní dokonalosti také nejblíže. //Oni// jsou to také, kdo jsou skutečně |
| - | Um sich zu zeigen, muß sich Gott, wie schon erwähnt, erst in das Göttlich-Wesenhafte hüllen. Aber auch dann kann er von Geistig-Wesenhaften nicht gesehen werden, sondern nur von Göttlich-Wesenhaften, und das auch nur zu einem kleinen Teile; denn alles Reingöttliche muß in seiner vollkommenen Reinheit und Klarheit Nichtgöttliche blenden. Selbst die Göttlich-Wesenhaften vermögen nicht in das Angesicht Gottes zu schauen! Der Unterschied zwischen dem Göttlich-Wesenlosen und dem Göttlich-Wesenhaften ist dazu noch viel zu groß. | + | Aby se zjevil, musí se Bůh, jak již bylo řečeno, nejprve zahalit do Božsky |
| - | In diesem Paradies der Bewußt-Geistig-Wesenhaften lebt nun gleichzeitig auch das //Unbewußt-Geistig-Wesenhafte.// Es birgt dieselben Grundlagen, aus denen das Bewußt-Geistig-Wesenhafte zusammengesetzt ist, also die Keime dazu. In diesen Keimen nun liegt aber Leben, und das Leben in der ganzen Schöpfung drängt dem göttlichen Willen entsprechend nach der Entwicklung. Nach der Entwicklung zum Bewußtwerden. Es ist dies ein ganz natürlicher, | + | V tomto ráji vědomě |
| - | //Und das ist die natürliche, für nach Bewußtwerden drängende Geistkeime notwendige Ausstoßung aus dem Paradiese, aus dem Geistig-Wesenhaften!// | + | //A to je to přirozené, pro duchovní zárodek toužící po uvědomění nutné vyhnání z ráje, z duchovně |
| - | Das ist auch in Wirklichkeit die in der Bibel gemeinte Ausstoßung aus dem Paradiese. Bildlich ist es ganz richtig wiedergegeben, wenn gesagt wird: Im Schweiße Deines Angesichtes sollst Du Dein Brot essen. Das heißt, im Gedränge der Erfahrungen mit der dabei entstehenden Notwendigkeit der Verteidigung und des Erkämpfens gegenüber den auf ihn eindringenden Einflüssen der niederen Umgebung, in die er als Fremdling dringt. | + | To je také ve skutečnosti v Bibli zmíněné vyhnání z ráje. Obrazně je to podáno zcela správně, když se říká: V potu své tváře máš jíst svůj chléb. To znamená v tlaku zkušeností, ve vznikající při tom nutnosti obrany a v boji proti dorážejícím vlivům nízkého okolí, do kterého proniká jako cizinec. |
| - | Diese Ausstoßung, Abstoßung oder Austreibung aus dem Paradiese ist durchaus keine Strafe, sondern eine unbedingte, natürliche und selbsttätige Notwendigkeit bei Herannahen einer bestimmten Reife jedes Geistkeimes durch den Drang zur Entwicklung des Sichbewußtwerdens. Es ist die Geburt aus dem Unbewußt-Geistig-Wesenhaften in das Wesenhafte und dann Stoffliche zum Zwecke der Entwicklung. Also ein //Fortschritt,// nicht etwa ein Rückschritt! | + | Toto vyhnání, odpuzení nebo vypuzení z ráje není naprosto žádným trestem, nýbrž bezpodmínečnou, přirozenou a samočinnou nutností při blížení se určité zralosti každého duchovního zárodku následkem touhy k vývoji sebeuvědomění. A to je zrození z nevědomě |
| - | Eine ganz richtige Bezeichnung in der Schöpfungsgeschichte ist es auch, wenn darin gesagt wird, daß der Mensch das Verlangen fühlte, „seine Blößen zu bedecken“, nachdem in ihm der Begriff von Gut und Böse erwachte, das langsame Einsetzen des Sichbewußtwerdens. | + | Zcela správným označením v dějinách stvoření je také to, když je tam řečeno, že člověk cítil touhu „zakrýt svou nahotu“, jakmile se v něm probudila chápavost dobra a zla, pozvolné nastupování sebeuvědomění. |
| - | Mit dem stärker werdenden Drange nach dem Bewußtwerden erfolgt selbsttätig die Ausstoßung oder Abstoßung aus der Urschöpfung, dem Paradiese, um durch das Wesenhafte in das Stoffliche zu treten. Sobald nun das Geistsamenkorn aus dem Bereiche des Geistig-Wesenhaften hinaustritt, so würde es als solches in der niedereren, andersartigen und dichteren Umgebung | + | Se zesílením touhy po uvědomění nastává samočinné vyhnání nebo vypuzení z prvotního stvoření, ráje, aby prostřednictvím bytostného vstoupil do hmotného. Jakmile duchovní semeno vystoupí z oblasti duchovně |
| - | Erst mit der Annahme des grobstofflichen Mantels oder Körpers erwacht dann der unbedingte Geschlechtstrieb, und damit auch die körperliche Scham. | + | Teprve s přijetím hrubohmotného pláště nebo těla probouzí se pak nezbytný pohlavní pud, a tím také tělesný stud. |
| - | Je größer nun diese Scham ist, desto //edler// ist der Trieb, und desto höher steht auch der geistige Mensch. Die mehr oder weniger ausgeprägte körperliche Scham des Erdenmenschen ist der unmittelbare | + | Čím větší je tento stud, tím //ušlechtilejší// je pud, a tím výše stojí také duchovní člověk. Více nebo méně výrazný tělesný stud pozemského člověka je okamžitým |
| - | Ein untrügliches Zeichen tiefen Sturzes und sicheren Verfalles ist es, wenn die Menschheit beginnt, unter der Lüge des Fortschrittes sich über das in jeder Beziehung fördernde Kleinod des Schamgefühls | + | Je to neklamným znamením hlubokého pádu a jednoznačného úpadku, když se lidstvo začne chtít za předstírání pokroku |
| - | Von dem Augenblicke des natürlichen Ausgestoßenwerdens an ergeben sich auch mit dem Laufe eines derartigen Geistkeimes durch das Wesenhafte und die Stofflichkeiten der weiteren Schöpfung nicht nur eine, sondern immer mehr und mehr dringende Notwendigkeiten eines Seins in diesen niederen Schöpfungskreisen zu deren Weiterentwicklung und Hebung, die wiederum rückwirkend stärkend und festigend auf diesen Keim zu dessen eigener Entwicklung zum Sichbewußtwerden nicht nur beitragen, sondern es überhaupt erst ermöglichen. | + | Od okamžiku, kdy nastalo přirozené vypuzení, vychází najevo také s putováním takovéhoto duchovního zárodku skrze bytostné a hmotné dalšího stvoření nejen jedna, nýbrž vždy stále více naléhavých potřeb bytí v těchto nižších kruzích stvoření k jejich dalšímu vývoji a povznesení, |
| - | Es ist ein gewaltiges Schaffen und Weben, tausendfältig ineinander verwirkt, aber trotz aller lebendigen Selbsttätigkeit so zwingend logisch ineinandergreifend mit seinen Wechselwirkungen, daß ein einziger Lauf eines derartigen Geistkeimes bis zu seiner Vollendung wie der Teil eines farbenprächtigen Teppichs erscheint, der von zielbewußter Künstlerhand geformt wurde, entweder im aufsteigenden Sichbewußtwerden, oder abwärtsführend in der zum Schutze der anderen folgenden Zersetzung. | + | Je to mocné tvoření a tkaní, tisíceronásobně do sebe vpletené, avšak navzdory veškeré živé samočinnosti nutně logicky do sebe zapadá ve svém vzájemném působení tak, že jedna jediná pouť takovéhoto duchovního zárodku až k jejímu dokončení se jeví jako část nádherně zbarveného koberce, který byl vytvořen cílevědomou rukou umělce, buď ve vzestupném sebeuvědomění, nebo vedoucí dolů do následného rozkladu k ochraně druhých. |
| - | Es liegen so viel still und sicher arbeitende Gesetze in dem Wunderwerk der Schöpfung, daß man über jeden der tausenderlei Vorgänge in dem Sein der Menschen eine Abhandlung bringen könnte, die aber immer nur wieder auf den einen großen Grundzug zurücklaufen würde: auf die //Vollkommenheit des Schöpfers als Ausgangspunkt,// dessen | + | V zázračném díle stvoření spočívá tak mnoho tiše a jistě pracujících zákonů, že by se o každém z tisícerých dějů v bytí člověka mohlo podat celé pojednání, avšak které by se jen vždy opět zpětně sbíhaly v jeden velký základní rys: //K dokonalosti Stvořitele jakožto východiska,// Jehož |
| - | Da der Mensch aus diesem geistig-wesenhaften Werk stammt, so trägt er in sich ein Teilchen dieses Geistes, das zwar die freie Entschlußkraft und damit die Verantwortung mit sich bringt, aber doch nicht gleichbedeutend mit dem Göttlichen selbst ist, wie es oft irrig angenommen und erklärt wird. | + | Protože člověk pochází z tohoto duchovně bytostného díla, tak nese v sobě částečku tohoto Ducha, která sice s sebou přináší sílu svobodného rozhodnutí a tím odpovědnost, avšak přece není totožná se samotným Božstvím, jak se to často falešně předpokládá a prohlašuje. |
| - | Alle Auswirkung des als Naturgesetze so helfend und fördernd arbeitenden göttlichen Willens in der Schöpfung muß sich dann wissend Überschauenden zu einem herrlich abgestimmten Jubelgesange formen. Zu einem einzigen in Millionen Kanälen diesem Ausgangspunkt zuströmenden Dank- und Frohgefühle. | + | Veškeré působení, jímž jakožto přírodní zákon tak pomocně a podporujícně pracuje Boží vůle ve stvoření, se pak musí tomu, kdo vědomě přehlíží celek, zformovat v jediný nádherně sladěný jásavý zpěv. V jeden jediný cit díku a radosti přitékající v milionech průplavů k tomuto východisku. |
| - | Der sich ewig wiederholende Werdegang in der Schöpfung, die die jeweilige Ausstoßung des Geisteskeimes aus dem Paradiese bei einer gewissen Reife mit sich bringt, zeigt sich auch irdischen Augen sichtbar in allen Dingen des Erdengeschehens, da überall das Abbild des gleichen Geschehens ist. | + | Věčně se ve stvoření opakující vývoj, který s sebou přináší příslušné vypuzení duchovního zárodku z ráje při určité zralosti, jeví se také viditelně pozemskému zraku ve všech věcech pozemských událostí, protože všude se zrcadlí stejné dění. |
| - | Man kann diese im natürlichen Werden sich entwickelnde Ausstoßung auch den Vorgang einer selbsttätigen Ablösung nennen. Genau wie ein reifer Apfel oder jede reife Frucht vom Baume fällt, um unter dem schöpferischen Willen sich zersetzend den Samen frei zu geben, //der dann erst// durch die damit unmittelbar auf ihn einströmenden äußeren Einflüsse die Hülle | + | Toto v přirozeném vzniku se vyvíjející vypuzení lze také nazvat dějem samočinného odloučení. Přesně jako když zralé jablko nebo jakýkoliv zralý plod padá ze stromu, aby se pod tvůrčí vůlí rozpadem uvolnilo semeno, které |
| - | Unreife Früchte aber sind die, deren Abfallen oder Tod mit der damit verbundenen Zersetzung des bis dahin schützenden grobstofflichen Körpers den jenseitigen | + | Nezralým ovocem jsou však ti, jejichž odpadnutí nebo smrt se spojeným s tím rozkladem doposud chránícího hrubohmotného těla odkryje semeno |
| - | So geht es immer weiter. Von Entwicklungsstufe zu Entwicklungsstufe, wenn dazwischen nicht Fäulnis eintritt, die nicht genügend gereiften Samen zersetzt, der damit als solcher verlorengeht, mit ihm natürlich auch das in ihm ruhende lebendige Wachstum zu einem selbsttätigen, | + | Tak jde to vždy dál. Z jednoho vývojového stupně ke stupni dalšímu, pokud mezi tím nenastane hnilobný proces, který nedostatečně zralé semeno rozloží, čímž jako takové zanikne a s ním přirozeně také v něm spočívající živoucí vzrůst v samostatný plodný strom, který může dál spolupůsobit v dalším vývoji. |
| - | Der Mensch, der aufmerksam um sich schaut, kann in seiner nächsten Umgebung vielfach das Grundbild alles Geschehens in der Schöpfung genau beobachten, da sich in dem Kleinsten immer auch das Größte widerspiegelt. — — — | + | Člověk, který se pozorně dívá kolem sebe, může ve svém nejbližším okolí často přesně pozorovat základní obraz veškerého dění ve stvoření, protože se v nejmenším zrcadlí vždy také to největší. |
| - | Als nächstes nun diesem geistig-wesenhaften Paradiese abwärts folgend ist das Reich alles //Wesenhaften.// Das Wesenhafte selbst zergliedert sich wieder in zwei Teile. Als erstes ist das //Bewußt-Wesenhafte.// Dieses stellt sich zusammen aus den Elementar- und Naturwesen, zu denen die Elfen, Gnomen, Nixen usw. gehören. Diese Elementar- und Naturwesen waren die notwendige Vorbereitung zur Weiterentwicklung auf dem Wege zur Erschaffung der Stofflichkeit; denn nur in Verbindung mit Wesenhaftem konnte das Stoffliche hervorgehen. | + | Jako nejbližší tomuto duchovně |
| - | Die Elementar- und Naturwesen mußten in der entstehenden Stofflichkeit schaffend mitwirken, wie es auch heute noch geschieht. | + | Elementární a přírodní bytosti musely tvořivě spolupůsobit ve vznikající hmotnosti, jak se to děje ještě i dnes. |
| - | Als Zweites in dem Reiche des Wesenhaften ist das //Unbewußt-Wesenhafte.// Aus diesem Unbewußt-Wesenhaften kommt das Leben der Tierseele | + | Jako druhé v říši bytostného je //nevědomě |
| - | Weitere Folge der Entwicklung war dann die Entstehung der Stofflichkeit. Diese zerfällt in das //Feinstoffliche,// das aus vielen Abteilungen besteht, und in das //Grobstoffliche,// das mit dem feinsten Nebel beginnend dem irdischen Auge sichtbar ist! An ein Paradies aber auf der Erde als äußersten Ausläufer des Grobstofflichen ist nicht zu denken. Es //soll// einmal auf Erden ein //Abglanz// kommen des wirklichen Paradieses, unter der Hand des Menschensohnes, in dem Beginn des tausendjährigen Reiches, wie auch dabei gleichzeitig ein irdisches Abbild der Gralsburg erstehen wird, deren Urbild auf höchster Höhe des wirklichen Paradieses steht, als bisher einzig wahrer Tempel Gottes. | + | Dalším následkem vývoje byl pak vznik hmotnosti. Tato se dělí na //jemnohmotnost,// která sestává z mnoha oddílů, a na //hrubohmotnost,// která začíná nejjemnější mlhovinou a je pozemskému zraku viditelná! Avšak na ráj na zemi jakožto nejzazším výběžku hrubohmotnosti nelze ani pomyslet. Jednou |
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Last modified: 2021/01/09 02:41 - Marek Ištvánek
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