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de:gralsbotschaft:1931:geschlecht

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de:gralsbotschaft:1931:geschlecht | 2020/09/26 15:07
– angelegt Marek Ištvánek
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Marek Ištvánek
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 Kommt es aber doch einmal vor, daß ein Geistkeim //alle positiven// Teile entwickelt, so wirkt das so stark auf die negativen, nicht entwickelten Fähigkeiten, daß ein Herausdrängen erfolgen kann, und damit auch ein Abschleudern, wodurch sich eine //Spaltung// vollzieht. Die dadurch abgeschleuderten andersartigen Teile sind dann gezwungen, für sich zu erwachen, und werden selbstverständlich in ihrer Geschlossenheit die entgegengesetzte Form, also die weibliche annehmen. //Das// sind dann gespaltene Keime, die sich wiederfinden müssen, um als ein Ganzes einzugehen. Ein solcher Vorgang ist im allgemeinen jedoch nicht anzunehmen. Kommt es aber doch einmal vor, daß ein Geistkeim //alle positiven// Teile entwickelt, so wirkt das so stark auf die negativen, nicht entwickelten Fähigkeiten, daß ein Herausdrängen erfolgen kann, und damit auch ein Abschleudern, wodurch sich eine //Spaltung// vollzieht. Die dadurch abgeschleuderten andersartigen Teile sind dann gezwungen, für sich zu erwachen, und werden selbstverständlich in ihrer Geschlossenheit die entgegengesetzte Form, also die weibliche annehmen. //Das// sind dann gespaltene Keime, die sich wiederfinden müssen, um als ein Ganzes einzugehen. Ein solcher Vorgang ist im allgemeinen jedoch nicht anzunehmen.
  
-Die Anschauung der Menschen, daß es zu einem jeden Menschen eine ergänzende Seele gibt, ist an sich richtig, aber nicht in dem Sinne einer vorausgegangenen Spaltung. Die Dualseele ist etwas ganz anderes. Ich habe diese bereits in meinem Vortrage „[[de:gralsbotschaft:1931:die_ehe|Die Ehe]]“ ((Vortrag Nr. [[de:gralsbotschaft:1931:die_ehe|25]].)) betont. Eine Dualseele ist lediglich die zu einer anderen Seele //passende.// Das heißt, eine Seele, welche gerade //die// Fähigkeiten entwickelt hat, die die andere Seele in sich schlummern ließ. Dadurch kommt dann eine volle Ergänzung, ergibt sich ein gemeinsames Arbeiten sämtlicher Fähigkeiten des Geistes, aller positiven und aller negativen. Solche Ergänzungen aber gibt es nicht nur einmal, sondern viele Male, so daß nicht etwa ein Mensch bei einem Ergänzenwollen auf nur einen ganz bestimmten anderen Menschen angewiesen ist. Er kann deren Vielen in seinem Erdensein begegnen, sobald er nur seine Empfindungsfähigkeit rein und wachsam hält.+Die Anschauung der Menschen, daß es zu einem jeden Menschen eine ergänzende Seele gibt, ist an sich richtig, aber nicht in dem Sinne einer vorausgegangenen Spaltung. Die Dualseele ist etwas ganz anderes. Ich habe diese bereits in meinem Vortrage „[[de:gralsbotschaft:1931:die_ehe|Die Ehe]]“ ((Vortrag[[de:gralsbotschaft:1931:die_ehe]])) betont. Eine Dualseele ist lediglich die zu einer anderen Seele //passende.// Das heißt, eine Seele, welche gerade //die// Fähigkeiten entwickelt hat, die die andere Seele in sich schlummern ließ. Dadurch kommt dann eine volle Ergänzung, ergibt sich ein gemeinsames Arbeiten sämtlicher Fähigkeiten des Geistes, aller positiven und aller negativen. Solche Ergänzungen aber gibt es nicht nur einmal, sondern viele Male, so daß nicht etwa ein Mensch bei einem Ergänzenwollen auf nur einen ganz bestimmten anderen Menschen angewiesen ist. Er kann deren Vielen in seinem Erdensein begegnen, sobald er nur seine Empfindungsfähigkeit rein und wachsam hält.
  
 Die Bedingungen des Lebens zum Glück sind also durchaus nicht so schwer zu erfüllen, als es im ersten Augenblick den nur halb Wissenden erscheint. Das Glück ist viel leichter zu haben, als so Viele denken. Die Menschheit muß nur erst die Gesetze kennen, welche in der Schöpfung liegen. Lebt sie darnach, so //muß// sie glücklich werden! Heute steht sie aber noch sehr weit entfernt davon, und deshalb werden sich vorerst noch die, welche der Wahrheit in der Schöpfung näherkommen, meistens einsam fühlen müssen, was jedoch durchaus nicht unglücklich macht, sondern einen großen Frieden in sich trägt. Die Bedingungen des Lebens zum Glück sind also durchaus nicht so schwer zu erfüllen, als es im ersten Augenblick den nur halb Wissenden erscheint. Das Glück ist viel leichter zu haben, als so Viele denken. Die Menschheit muß nur erst die Gesetze kennen, welche in der Schöpfung liegen. Lebt sie darnach, so //muß// sie glücklich werden! Heute steht sie aber noch sehr weit entfernt davon, und deshalb werden sich vorerst noch die, welche der Wahrheit in der Schöpfung näherkommen, meistens einsam fühlen müssen, was jedoch durchaus nicht unglücklich macht, sondern einen großen Frieden in sich trägt.
de:gralsbotschaft:1931:geschlecht
Last modified: 2020/09/26 15:07 - Marek Ištvánek